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Theater

Julius Caesar

Regie:
Peter Stein
Schauspieler:
Rosel Zech, Martin Benrath, Daniel Friedrich, Marc Anton, Gert Voss, Oliver Stern, Hans Henning Heers, Heinrich Strobele, Gerhard Paul, Thomas Holtzmann, Hans-Michael Rehberg, Branko Samarovski, Jörg Holm, Peter Neubauer, Kurt Meisel, Manfred Andrae, Werner Friedl, Hans Josef Eich, Wolfgang Dehler, Wolfgang Schwarz, Walter Schmidinger, Karl Lieffen, Sven-Erik Bechtolf, Michael Mendl, Sylvan Pierre Leirich, Hermann Schmid, Frank Asmus, Marcus Kaloff, Carsten Voigt, Lusako Karonga, Joachim Paul Schulze, Dietrich Adam, Franz Xaver Zach, Timo Dierkes, Wolfgang Dehler, Hans Josef Eich, Franz Xaver Zach, Timo Dierkes, Tim Kramer, Timo Dierkes, Elisabeth Orth
(Besetzung 1993)
   
Rolle:
Calpurnia
Beschreibung:
Beschreibung: Die Lage in Rom und die Stellung Cäsars teilt sich in verschiedenen Meinungen auf. Das Volk möchte Cäsar sehen und ihm zu jubeln. Doch die Tribunen machen Cäsar und seinen Ruhm schlecht.
Casär tritt auf und nimmt am Wettrennen des Luperkalienfest teil. Doch zuvor wird er von einem Wahrsager vor des Märzen Idus gewarnt. Cäsar nimmt dies jedoch nicht ernst. Er wird jedoch vorsichtig und will nur noch starke Männer um sich haben. Cassius will mit Brutus etwas besprechen, deswegen nehmen sie nicht an dem Fest teil. Cassius versucht Brutus, einen sehr angesehenen Römer, für die Verschwörung gegen Cäsar zu gewinnen. Er erzählt Brutus, daß Cäsar bei einem Wettschwimmen ohne Cassius Hilfe beinahe ertrunken wäre. Damit möchte er ihm sagen, daß Cäsar nicht mächtiger ist als er selbst. Doch dieser behält sich seine Stellungnahme noch vor. Währenddessen bot Marc Anton vor dem ganzen Volk Cäsar die Krone dreimal an und dreimal verweigerte Cäsar sie. Dieser fiel wenig später in Ohnmacht.
Die Nacht gerät in Zeichen der Verschwörung. Blitz und Donner jagen durch die Nacht. Auch die Menschen haben sonderbare Erscheinungen. Um Brutus auf die Seite der Verschwörer zu ziehen, schreibt Cassius anonyme Briefe an den angesehenen Römern, die von Cäsar Herrschsucht zeugt.
Brutus, der seit dem Gespräch mit Cassius nicht mehr schlafen kann, wird von jenem und einigen anderen Verschwörern aufgesucht. Brutus tritt der Verschwörung bei. Cassius will jedoch nicht nur Cäsar stürzen sondern auch Mark Anton, der seinem Herrn treu sein und Rache nehmen wird. Doch Brutus gefällt dieser Gedanke nicht. Er will auch, daß das Volk sie nicht als Mörder sondern als Befreier der Tyrannerei sieht. Die Verschwörer beschließen, daß die achte Stunde die Todesstunde Cäsar sein soll. Cassius zieht mit seinen Freunden ab.
Portia, Brutus Frau, versucht den Grund, der Ruhelosigkeit ihres Mannes auf den Grund zu gehen. Brutus bleibt anfangs hart doch schließlich verrät er ihr das Vornehmen.
Zur gleichen Zeit in Cäsars Haus wird Calpurnia, seine Frau, von Alpträumen, in denen Cäsar ermordet wird, geplagt. Sie bittet ihren Mann diesen Tag nicht ins Kapitol zu gehen, da sie sich um ihn sorge. Anfangs bleibt er hart, doch später wird er ebenfalls vorsichtig und beschließt, bei seiner Frau zu bleiben. Als aber Decius, einer der Verschworenen, kommt, um ihn ab zu holen, versichert er Cäsar das der Senat ihm an diesem Tag die Krone übergeben will. Dadurch ändert Cäsar seine Meinung und geht hinauf zum Kapitol.
Ein Wahrsager will Cäsar warnen, und auch Portia fällt es schwer zu schweigen.
Artemidorus versucht Cäsar noch einmal zu warnen, doch die Verschwörer und auch der nichts ahnende Cäsar weisen ihn ab. So nimmt die Verschwörung ihren Lauf. Cäsar wird um Gnade gebeten für den verstoßenen Bruder des Metellus Cimber, doch dieser übt noch zu letzten Mal seine Macht aus und gewährt ihm kein mildes Urteil. Darauf hin stechen die Verschworenen auf Cäsar ein. Als des Herrschers Blick auf seinen Freund Brutus fällt, ist er zu tiefst getroffen und gibt sich seinem Schicksal hin. Nun fürchten die Verschworenen die Reaktion des Marc Anton. Dieser tritt jedoch den Tätern freundlich gegenüber und vermeidet die Verschwörer zu verletzen. Er bittet lediglich um die Leichenrede auf dem Forum, die Cassius ihm vorerst verweigert, doch später von Brutus gestattet wird. Brutus breitet das Volk auf die Rede Marc Antons vor und legt ihnen die Gründe für diese Tat vor. Er stellt den Tod Cäsar als Befreiung der Sklaverei dar, die auch von Volk bejubelt wird. Als Marc Anton die Bühne betritt, verschwindet Brutus vom Schauplatz. Hier läßt Mark Anton seiner Trauer heraus und preist Cäsar als den besten Herrscher. Auch das Volk ändert seine Meinung und will sich an den Verschwörern rächen. Als Antonius auch noch Cäsar Testament veröffentlicht, preist auch das Volk des Toden Taten. Nun ist das Volk so erzürnt, daß es die Mörder aus der Stadt Rom vertreibt und ihre Häuser in Brand steckt. Auch der Poet Cinna muß für seinen Namen sterben.
Mark Anton nimmt mit Oktavius Kontakt auf und sie leben mit Lepidus, der eigentlich nur der Laufbursche ist, als Triumvirn in Rom.
Auch Brutus und Cassius haben außerhalb Röms ein Volk auf ihrer Seite. Brutus und Cassius geraten wegen Geld in einen Streit, der schon wenig später auch wieder niedergelegt wird. Nun planen sie die bevorstehenden Entscheidungsschlacht. Sie sind der Meinung, daß Marc Anton und seinen Truppen zuerst angreifen sollen, da er durch den langen Wegmarsch geschwächt sein wird. Es wird abend und alle gehen in ihre Zelt um zu schlafen, so auch Brutus.
Doch im Schlaf wird er von einem bösen Geist besucht, der ihm befiehlt nach Philippi zu gehen um ihn zu sehen.
Brutus zieht mit Cassius und den Heer nach Philippi. Die zwei Partein halten vor dem Kampf noch ein Gespräch, in dem sich Mark Anton und Okavius Rache schwören. Dann ziehen sie zum Kampfe auseinander.
Cassius und Brutus rechnen mit einem Verlust und verabschieden sich von einander.
Brutus flieht mit seinen Truppen und läßt Cassius mit den Gegnern alleine. Cassius läßt seinen Diener die kommenden Truppen entgegenreiten, um zu sehen ob es Freunde oder Feinde sind. Der Diener in Cassius Augen gefangen genommen. Nun bittet Cassius Pindarus seinen Gefangen ihn zu erstechen und dieser erfüllt seinen Auftrag.
Titinius, der ausgesante Diener Cassius, und Messala, der Diener Brutus sprechen untereinander über den eingentlichen Sieg, den sie erzielt hatten. Doch sie finden Cassius Leiche. Während Messala Brutus verständigt, bringt sich auch Titinius um. Doch zu vor setzt er dem Cassius die Siegeskrone auf. Brutus findet beide Leichen auf.
Brutus und der Rest der Truppen wird von Okavs Truppen überfallen und gefangen genommen außer Brutus.
Brutus flieht mit einigen Freunden. Er bittet einige ihn umzubringen und schließlich tut es Strato auch. Okavius und Antonius finden ihn tot auf und loben ihn da er, der einzige war, der durch Cäsars Tod dem Volk gutes tun wollte. Aus tiefster Demut gaben sie dem besten Römer eine Bestattung, die ihm gebührt.
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