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Theater

Eines langen Tages Reise in die Nacht

Regie:
Dietmar Pflegerl
Schauspieler:
Rosel Zech, August Schmölzer, Sieghardt Rupp, Bernhard Schir, Gundula Rapsch
   
Rolle:
Mutter
Beschreibung:
"Wer sieht dem Leben schon freiwillig ins Gesicht?" fragt Edmund, der jüngste Sohn der Familie Tyrone. Wegsehen ist besser, darin sind sich die Mitglieder der Familie einig. Leicht ist allerdings auch das nicht. Also am besten gar nichts sehen, sondern sich etwas vormachen, sich und den anderen etwas vorspielen. Und das können sie alle: James Tyrone senior und James junior, der einst erfolgreiche und der gescheiterte Schauspieler; Edmund, der schreibt, und Mary, die Mutter, die an der Nadel hängt. Die lange Reise in die Nacht ist eine Reise im Nebel. Innerlich und äußerlich. Klare Sicht gibt es immer nur für einen Moment, das Glück nur für kurze Zeit. Ansonsten Gespensterleben: Drogen, Lüge, Verrat an sich und allem, Verdrängung: die Flucht, weg, ganz egal wohin. Es sei denn in die Träume, aber die sind nur noch Erinnerung: "Was das Leben aus uns gemacht hat, dafür kann keiner was." Schonungslos analysieren sie sich und einander, für Konsequenzen ist es zu spät. Literatur ersetzt die eigenen Gefühle, und die Zukunft ist die Vergangenheit. Lachen können sie nur noch über das Leben, ihr Leben, "über seinen Aberwitz".
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