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Fernsehen

Das Schneeparadies

Regie:
Erwin Keusch
Schauspieler:
Rosel Zech, Andreas Brucker, Tanja Wedhorn, Diana Körner, Klaus Wildbolz
   
Rolle:
Margot
Beschreibung:
Kurz vor Weihnachten wird die Schmuckverkäuferin Pauline (Tanja Wedhorn) von ihrem Freund sehr enttäuscht. Nur die Aussicht auf einsame Feiertage zuhause in Berlin verführt sie, der drängenden Einladung ihres Personalchefs Max Hardenberg (Andreas Brucker)nachzugeben. Max will Pauline mit in die "Berghütte" seiner Eltern (Diana Körner, Klaus Wildbolz) nehmen und dort inmitten seiner Familie weiße Weihnachten feiern. Er gibt vor, dass es das letzte Weihnachtsfest für seinen kranken Vater sein könnte und damit gewinnt er Pauline endgültig. Das Schloss der Hardenbergs liegt gleich gegenüber dem verschneiten Schloss Neu Schwanstein und Neu Schwangau. Pauline fühlt sich wie im Märchen. Max' Familie nimmt die junge Frau herzlich auf. Noch nie hat der Sohn eine so hübsche und liebenswerte junge Dame ihnen vorgestellt, und so hält man Pauline selbstverständlich für Max' Freundin. Max scheint das Missverständnis zu genießen und bittet Pauline mitzuspielen, um seine Eltern - vor allem den Vater - nicht zu enttäuschen. Pauline lässt sich auf das Spiel ein, weil sie Max mag. Die vorweihnachtliche Hektik führt - wie fast in jeder Familie - zu Unstimmigkeiten und Spannungen. Paulines mädchenhafter Charme wirkt ausgleichend und scheint die Familie zusammenzubringen - ein Engel auf Erden. Als Pauline von Max' Lügengeschichten über die Krankheit des Vaters erfährt, nimmt sie ihm das Versprechen ab, den Eltern reinen Wein einzuschenken. Max gibt sein Ehrenwort, die nächst beste Gelegenheit zu nutzen und die Wahrheit zu sagen. In der Annahme, dass Max nun endlich die Frau fürs Leben gefunden hat, schenken die Eltern der "angehenden" Braut an Heiligabend das Familienkollier. Pauline fühlt sich miserabel! Sie hat die Familie von Max liebgewonnen und belügt sie nun. Als Max in dieser Situation weiterhin schweigt und sich feige aus der Affäre ziehen will, klärt Pauline unter Tränen alle Missverständnisse auf, packt noch am selben Abend ihre Koffer und verlässt das Schloss der Hardenbergs. Erst nach einer Aussprache zwischen Vater und Sohn, kann sich Max zur Liebe und damit zu Pauline bekennen. Als er endlich den Bahnsteig von Füssen erreicht, ist der Zug gerade abgefahren. Und doch hat das Märchen ein Happy End!
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